Aktuelles aus den deutsch-lettischen Beziehungen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen mit Präsidenten Lettlands Raimonds Vējonis

Aktuelles aus den deutsch-lettischen Beziehungen

Begrüßung durch Botschafter Schütte.

Präsentation der Studie “Social Memory Monitoring of Latvia 2017“

Gemeinsam mit der Leiterin des Rigaer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Frau Elisabeth Bauer, lud Botschafter Schütte am 25. Oktober 2017 in die Deutsche Botschaft Riga ein, um die Studie „Social Memory Monitoring of Latvia 2017“ von Dr. Mārtiņš Kaprāns vorstellen zu lassen.

Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Klaus Kinkel, übergibt den Schlüssel für das Botschaftsgebäude an den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Lettland, Horst Weisel. Der heutige Dienstbeginn ist etwas anders – Botschafter Rolf Schütte und die Dolmetscherin der Botschaft, Frau Anda Schwede, öffnen die Tür zur Kanzlei.

Vor genau 20 Jahren wurde das Kanzleigebäude durch den damaligen Außenminister Klaus Kinkel wiederöffnet.

Einweihung des Denkmals „Garten der Synagoge“ in Bauska

Botschafter Rolf Schütte nahm am 15. Oktober an der Einweihung des Denkmals „Garten der Synagoge“ in Bauska teil.

Internationales Parlamentsstipendium (IPS)

Auswahlgespräche für das Internationale Parlaments-Stipendium des Deutschen Bundestages für das Programmjahr 2018

Ināra Mūrniece, Präsidentin der Saeima der Republik Lettland traf sich am 9. Oktober in Riga mit Vertretern aus Deutschland anlässlich der Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern für das „Internationale Parlaments-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages. Die deutsche Delegation wurde von dem Abgeordneten Stefan Schwartze, MdB, geleitet.

Tag der Deutschen Einheit 2017

Tag der Deutschen Einheit 2017

Gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen feierte die deutsche Botschaft in Riga den 27. Jahrestag der Deutschen Einheit mit mehr als 300 Gästen in der Lettischen Nationalbibliothek. Unter anderem waren der ehemalige lettische Staatspräsident Andris Bērziņš, der lettische Verteidigungsminister Raimonds Bergmanis, der Staatssekretär im lettischen Außenministerium Andrejs Pildegovičs und mehrere Abgeordnete der Saeima der Einladung von Botschafter Rolf Schütte gefolgt.

Elisabeth Bauer von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Arne Schneider vom Goethe-Institut und Botschafter Schütte (v.l.n.r.) begrüßen die Gäste

Wahlparty im Goethe-Institut

Am 24. September 2017 fanden in Deutschland die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt. Aus diesem Anlass luden Botschafter Rolf Schütte, der Leiter des Goethe-Instituts Riga, Arne Schneider, die Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung, Elisabeth Bauer und die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Wahlparty ein.

Gedenkveranstaltung: 10 Jahre deutsche Kriegsgräberstätte Rīga-Beberbeķi

Gedenkveranstaltung: 10 Jahre deutsche Kriegsgräberstätte Rīga-Beberbeķi

Am 22. September 2007 wurde die deutsche Kriegsgräberstätte Riga-Beberbeki eingeweiht. Sie ist neben der Kriegsgräberstätte Saldus  der zweite große Sammelfriedhof, den der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Lettland für die Gefallenen des II. Weltkriegs angelegt hat. In Riga-Beberbeki  sind etwa 5 569 Kriegstote bestattet. Ihre Namen sind auf 33 Schriftstelen aus Naturstein zu finden.

Grußwort des deutschen Botschafters an die Teilnehmer

Zweites Baltisches Forum des European Youth Parliament

Botschafter Rolf Schütte nahm am 18. September 2017 an der Eröffnung der parlamentarischen Vollversammlung des zweiten Baltischen Forums des Europäischen Jugendparlaments teil. Ein besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, Jugendlichen aus der russischsprachigen Minderheit der drei baltischen Staaten die Gelegenheit zu bieten, um mit Jugendlichen aus anderen Staaten Europas in Dialog zu treten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen mit Präsidenten Lettlands Raimonds Vējonis

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in Riga

Auf der zweiten Station seiner Reise durch die drei baltischen Staaten traf Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier in Begleitung seiner Ehefrau Elke Büdenbender am historischen 23. August zu einem offiziellen Besuch in der lettischen Hauptstadt Riga ein. Mit dem 23. August sind in der lettischen Geschichte sehr gegensätzliche Gefühle verbunden: zum einen ist es der Jahrestag des „Hitler-Stalin-Paktes“ von 1939, den der Bundespräsident als Tiefpunkt der deutsch-lettischen Beziehungen bezeichnete, da er den Weg bahnte für die Beendigung der ersten Unabhängigkeit Lettlands. Zum anderen ist es der Jahrestag des sogenannten „Baltischen Wegs“, als im Jahre 1989 über eine Million Bürger der drei baltischen Staaten eine etwa 600 km lange Menschenkette bildeten, die von Wilna über Riga bis nach Tallinn reichte und die als Aufbruch zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit für Lettland, Estland und Litauen gilt.

Der Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft, Dr. Thomas Schöps, bei der Gedenkzeremonie „240 weiße Rosen“.

Enthüllung des Holocaust Gedenksteins „Der zerschossene Stein“

Am 6. August 2017, anlässlich des 76. Jahrestages der Ermordung 240 jüdischer Mitbürger im Svente Wald bei Sabile wurde am Ort des Verbrechens ein Gedenkstein des Bildhauers Ojārs Feldbergs eingeweiht.

Ständige Vertreterin Manja Kliese und Vorstandsvorsitzende von "Sadarbības platforma" Lauma Celma haben den Kooperationvertrag unterschrieben.

Das Auswärtige Amt unterstützt die „Kulturbotschafter Lettlands“

Das „Sommercamp der Kulturbotschafter Lettlands 2017“ bringt Vertreter von insgesamt 25 Nichtregierungsorganisationen zusammen, die unterschiedliche in Lettland ansässige Minderheiten repräsentieren. Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt unterstützten Sommercamps haben sie die Möglichkeit, ihre Kenntnisse des lettischen Kulturerbes zu vertiefen und das Zusammenwirken der Kulturen innerhalb Lettlands zu stärken.

Helmut Kohl

Außenminister Gabriel sagte am Freitag (16.06.) in Berlin zum Tod von Helmut Kohl:

"Wir haben gerade davon gehört, dass der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl gestorben ist. Er war ein großer Staatsmann, ein großer deutscher Politiker und vor allem ein großer Europäer, der sehr viel ...

Zanda Kalniņa-Lukaševica, Parlamentarische Staatssekretärin im Lettischen Außenministerium,  trägt sich in das Kondolenzbuch der Deutschen Botschaft  für Helmut Kohl ein. (21.06.2017)

Die parlamentarische Staatssekretärin im Lettischen Außenministerium Zanda Kalniņa-Lukaševica kam heute stellvertretend für S.E. Außenminister der Republik Lettlands Edgars Rinkevičs in die Kanzlei der Deutschen Botschaft, um sich in das Kondolenzbuch für Helmut Kohl einzutragen. Der Bundeskanzler a.D. ist am 16.06. im Alter von 87 Jahren verstorben.

Kranzniederlegung am Denkmal für die aus dem Reichsgebiet nach Riga verschleppten und dort umgebrachten (ca. 25.000) deutschen Juden in Bikernieki durch Botschafter Schütte und Michael Fürst („Deutsches Riga Komitee“).

2. Gemeinsame Gedenk- und Erinnerungsreise des „Deutschen Riga Komitees“

„In einer Zeit, in der es kaum noch Zeitzeugen gibt, die über die grauenhaften Geschehnisse jener Zeit aus eigener Erfahrung berichten können, ist die Gedenk- und Erinnerungsarbeit umso wichtiger. Unser Augenmerk sollte dabei besonders auf der Frage liegen, wie Unrecht beginnt. Denn der Holocaust begann nicht in Auschwitz und auch nicht in Rumbula, Bikernieki oder im Konzentrationslager Kaiserwald, sondern unmittelbar nach der Machtübernahme der Nazis im Jahre 1933 mitten in Deutschland, als die Diskriminierung und Verfolgung der Juden, aber sehr bald auch anderer Minderheiten wie der Sinti und Roma oder der Homosexuellen, von politisch Andersdenkenden und Behinderten begann, der Prozess, der in den Konzentrationslagern und in den Massenerschießungen endete.“

Ständige Vertreterin Manja Kliese und Vertreter der Assoziation der LGBT und deren Freunde MOZAIKA Kaspars Zālītis  unterschreiben den Kooperationsvertrag.

Das Auswärtige Amt unterstützt MOZAIKA

Die lettische Nichtregierungsorganisation Assoziation der LGBT und deren Freunde MOZAIKA setzt sich auf vielfältige Art für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Queere (LGBTQ) ein.

Ständige Vertreterin Manja Kliese und Kollegin Sabine Nortone auf dem Festival.

Sommerschule der Transparency International Lettland DELNA 2017

Die Sommerschule von Transparency International Lettland („Delna“) hat engagierte und wissbegierige Jugendliche eingeladen, um ihre Kompetenzen in den Bereichen Korruptionserkennung, Einfluss der Korruption auf die nationale Sicherheit, Geldwäsche, Lobbyismus, kritisches Denken und bürgerschaftliches Engagement zu erweitern.

Herr Andris Vilks und Botschafter Rolf Schütte freuen sich auf die Umsetzung der beiden Projekte.

Zwei besondere Projekte der Nationalbibliothek Lettlands werden dieses Jahr durch das Auswärtige Amt unterstützt:

Die Nationalbibliothek Lettlands publiziert im Rahmen des Projektes „Aufbau der politischen Bildung in Lettland“ zwei Bücher, die aus der Schriftenreihe der „Bundeszentrale für politische Bildung“ (BpB) stammen und ins Lettische übersetzt wurden.

Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence und Manja Kliese, Ständige Vertreterin der Deutschen Botschaft in Lettland.

Weitere Zusammenarbeit mit dem Baltic Media Centre for Media Excellence

Das Auswärtige Amt wird auch zukünftig mit dem Baltic Media Centre for Media Excellence zusammenarbeiten. Am 16.06.2017 unterschrieben hierfür die Ständige Vertreterin der Deutschen Botschaft Riga Frau Manja Kliese und Frau Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence (BCME), den neuen Kooperationsvertrag.

Das Auswärtige Amt

Auswärtiges Amt Berlin

Dienst am Bürger - weltweit. Dafür steht der Auswärtige Dienst mit seiner Zentrale in Berlin und Bonn sowie seinem weltumspannenden Netz von über 200 Auslandsvertretungen.

Das Auswärtige Amt

Europa in der Deutschen Außenpolitik

Der Außenminister

Sigmar Gabriel

Das Auswärtige Amt wird vom Bundesminister des Auswärtigen, Sigmar Gabriel (SPD), geleitet. 

Date mit Europa: Tag der offenen Tür 2017 im Auswärtigen Amt

(© AA)

Genug von Europa? Niemals. Der Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt war deshalb ein Date mit Europa: Mit europäischer Musik, Europa-Torte und viel Platz für kreative Ideen, aber auch kritische Fragen.

Was wir tun: Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

(© AA)

Was müssen wir tun, um die Chancen der Menschen heute und die unserer Kinder und Enkel auf ein Leben in Wohlstand nicht zu schmälern? Wie bewahren wir die natürlichen Lebensgrundlagen für uns und für künftige Generationen? Die neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zeigt, wie sehr wir uns der Agenda 2030 verpflichtet fühlen. Und so setzen wir sie in die Tat um.