Bundeswehr nimmt an NATO-Übung in Lettland teil

Der lettische Oberbefehlshaber der Streitkräfte Generalleutnant Graube im Gespräch mit dem stellvertretenden Bataillonskommandeur Oberstleutnant i.G. Decker. Bild vergrößern Der lettische Oberbefehlshaber der Streitkräfte Generalleutnant Graube im Gespräch mit dem stellvertretenden Bataillonskommandeur Oberstleutnant i.G. Decker. (© Botschaftsarchiv)

20 Schützenpanzer der deutschen Bundeswehr sind in Lettland eingetroffen, um mit den lettischen Streitkräften gemeinsam innerhalb der NATO-Übung Persistent Presence 2015 die militärische Zusammenarbeit in Lettland zu üben.

Der Readiness Action Plan der NATO sieht eine Intensivierung der Übungstätigkeit im östlichen Bündnisgebiet vor. In enger Abstimmung mit Lettland und den anderen Nato- Partnern nimmt die Bundeswehr mit bis zu 300 Soldaten an der gemeinsamen Übung auf dem Übungsplatz in Lettland teil. Teile des Panzergrenadierbataillons 391 mit 20 Schützenpanzern  und 164 Soldaten sind bereits seit dem 4. Oktober 2015 auf dem Truppenübungsplatz.

Das deutsche Feldlager wurde ab dem 15. August beginnend mit bis zu 70 Soldaten des Objektschutzregimentes der deutschen Luftwaffe errichtet. Deutsche Kräfte nehmen an verschiedenen Übungen in der Region, vorrangig in den Baltischen Staaten teil. Die Entsendung deutscher Kräfte in die Baltischen Staaten und auch Polen findet im Rotationsprinzip für jeweils drei Monate statt Bild vergrößern

Der Oberkommandierende der lettischen Streitkräfte Generalleutnant Raimonds Graube begrüßte die deutschen Panzergrenadiere bei ihrer Ankunft in Ādaži.