Soziales Unternehmertum – Chancen für Lettland. Deutsche Perspektiven

Madara Peipiņa, Leiterin des Lettischen Verbandes für Soziales Unternehmertum Bild vergrößern Madara Peipiņa, Leiterin des Lettischen Verbandes für Soziales Unternehmertum (© Botschaftsarchiv)

Soziale Ziele mit unternehmerischen Mitteln erreichen. Das ist, natürlich etwas verkürzt, die Leitmaxime des sozialen Unternehmertums. Ein Konzept, das vieles mit „klassischem“ Unternehmertum gemeinsam hat, bei dem aber die Erreichung eines sozialen Ziels im Vordergrund steht. Ganz häufig sind diese Unternehmen in vieler Hinsicht außerordentlich innovativ: Sowohl was Produkte und Dienstleistungen angeht, die sie anbieten, als auch hinsichtlich der angewandten Methoden. Viele der sozialen Unternehmen verstehen sich darüber hinaus auch als inklusive Arbeitgeber und beschäftigen Personen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Es wird deutlich: Soziale Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten, um vielfältige soziale Probleme anzugehen und dabei einen wichtigen Beitrag zu Beschäftigung, zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und zum Abbau von Ungleichheiten zu leisten. Botschafter Rolf Schütte bei der Eröffnung der Veranstaltung Bild vergrößern Botschafter Rolf Schütte bei der Eröffnung der Veranstaltung (© Botschaftsarchiv)

Kein Wunder also, dass diesem Thema sowohl in Deutschland als auch in Lettland immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Daher hat die Deutsche Botschaft Riga zwei Experten auf diesem Gebiet eingeladen, um am 31. März 2016 über dieses Thema aus einer lettischen und einer deutschen Perspektive zu berichten: Frau Madara Peipina, Leiterin des 2015 gegründeten Lettischen Verbandes für Soziales Unternehmertum, und Herrn Norbert Kunz, Geschäftsführer der gemeinnützigen Social Impact GmbH, die sich auf den Aufbau einer Infrastruktur für soziale Innovationen und auf die Unterstützung von Sozial Startups konzentriert. Zu vielen regelmäßigen Gästen der Wirtschafts-Jour-Fixes der Deutschen Botschaft Riga gesellten sich unter anderem die Saeima-Abgeordneten Lolita Čigāne und Einārs Cilinskis, sowie interessierte Vertreter der Branchenverbände, der lettischen Ministerien, sowie der Deutsch- Baltischen Handelskammer. Wir hoffen, dass der Jour-Fixe zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung neuer Ideen beigetragen hat, um soziale Initiativen für verschiedene Gesellschaftsgruppen zu schaffen.

Teilnehmer des Wirtschafts-Jour-Fixes Bild vergrößern Teilnehmer des Wirtschafts-Jour-Fixes (© Botschaftsarchiv)

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